Hochbeetprojekt 2012/13

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Im Wahlpflichtfach Natur und Technik planten und bauten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen unter der Leitung von Herrn Schreger ein Hochbeet für Kräuter und Pflanzen, die beim Kochen in der Schulküche verwendet werden können. Als passenden Ort hatte man das Dickicht hinter dem Technikraum bestimmt. Start für das Projekt war im Oktober 2012. Die Schüler entfernten zuerst das Gestrüpp, sägten Äste ab und entfernten Wurzeln vom Boden. In Teams recherchierten sie nach Informationen über verschiedene Kräuter, die angepflanzt werden können. Der erste Schritt des Hochbeetbaus war das Fundament. Dazu wurde an den Seiten Erde ausgehoben und Arminierungseisenstangen zur Stabilität hineingelegt, die zuvor gebogen wurden. Danach konnte das Fundament gegossen werden.

Während die einen Schüler am Hochbeet arbeiteten, fertigten die anderen eine Planzeichnung an, auf der zu erkennen war, wie die Anlage um das Beet gestaltet werden sollte. Als Nächstes mussten die Seitenwände des Hochbeets gebaut werden. Hierzu wurden Klinkersteine verwendet, die durch Mörtel zusammengehalten werden. Die Schüler zeigten einen tollen Einsatz. Einige von ihnen mauerten sogar noch nach dem Unterricht weiter. Nachdem das Projekt über den Winter eine Zeit lang still stand, wurde es Ende April wieder fortgesetzt. Der Mülleimer, der hinter den Bänken stand, sollte entfernt werden, damit dort zusätzlich zum Hochbeet ein Beet für mediterrane Kräuter entstehen konnte. Hierfür wurde eine Einfassung aus Sandsteinen gelegt. Der Weg, welcher zum und um das Hochbeet führen sollte, wurde aus Steinplatten gelegt. Um die Flächen zu füllen, die vom Gestrüpp befreit wurden, verwendeten die Schüler Schotter  und Rindenmulch. Dadurch wird verhindert, dass Unkraut wachsen kann. Die bearbeiteten Steine der Bildhauer-AG von Herrn Huber sollten die Flächen schmücken, die sonst leer geblieben wären. So entstand schließlich eine Art „Steingartenlandschaft“.

Um zu verhindern, dass kleinere Tiere wie Wühlmäuse an die Kräuter gelangen, wurde zum Schutz ein feines Gitter auf den Boden des Hochbeets gelegt. Über das Gitter kamen Pflanzenvlies, dann 10 cm grober Kies als Drainage, gefolgt von Erde und 30 cm Pflanzenerde. Nachdem auch die Kräuter gepflanzt waren, wurde das erfolgreiche Projekt mit einer kleinen Grillparty eingeweiht und gefeiert. Die Schüler bedanken sich herzlich bei Herrn Huber und Herrn Schmidt für wertvolle Tipps während des Projekts.

Laura Stuiber, Janine Kämmerer, Edeline Zerbin